Generated by Rank Math SEO, this is an llms.txt file designed to help LLMs better understand and index this website. # Anwaltssozietät Ludwig & Callies: Seit 1989 ## Sitemaps [XML Sitemap](https://ludwig-callies.com/sitemap_index.xml): Includes all crawlable and indexable pages. ## Beiträge - [Ausgabe 08/2026](https://ludwig-callies.com/ausgabe-08-2026/): Das Verwaltungsgericht (VG) Aachen hat dem Land Nordrhein-Westfalen aufgegeben, das laufende Bewerbungsverfahren mit dem Antragsteller für eine Einstellung in den Polizeivollzugsdienst im Jahr 2027 fortzuführen. - [Ausgabe 07/2026](https://ludwig-callies.com/ausgabe-07-26/): Der Kläger hat sich gegen zwei ihm arbeitgeberseitig erteilte Weisungen im Zusammenhang mit Schwangerschaftsabbrüchen gewendet. Das Arbeitsgericht (ArbG) hat die Klage abgewiesen. Seine Berufung vor dem Landesarbeitsgericht (LAG) Hamm war teilweise erfolgreich. - [Ausgabe 06/2026](https://ludwig-callies.com/ausgabe-06-2026/): Eine Frau wehrt sich gegen die Abberufung als Gleichstellungsbeauftragte und die Umsetzung in den Bereich des Allgemeinen Sozialen Dienstes. Sie hatte vor dem Landesarbeitsgericht (LAG) Düsseldorf Erfolg. - [Ausgabe 05/2026](https://ludwig-callies.com/ausgabe-05-2026/): Eine fristlose Kündigung wegen eines propalästinensischen Posts ist nicht gerechtfertigt, wenn weder Terror gebilligt noch Israel das Existenzrecht abgesprochen wird. So sieht es das Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz. - [Ausgabe 04/2026](https://ludwig-callies.com/ausgabe-04-2026/): Die Tätlichkeit gegenüber einem Vorgesetzten kann eine außerordentliche Kündigung auch dann rechtfertigen, wenn sie nicht mit erheblicher Gewaltanwendung erfolgt. Reagiert ein Arbeitnehmer auf die Ansprache eines Vorgesetzten wegen der pflichtwidrigen Nutzung eines privaten Smartphones mit den Worten „Hau ab hier“, stößt ihn weg und tritt nach ihm, ist eine Abmahnung vor dem Ausspruch einer außerordentlichen Kündigung entbehrlich. So entschied das Landesarbeitsgericht (LAG) Niedersachsen. - [Ausgabe 03/2026](https://ludwig-callies.com/ausgabe-03-2026/): Darf das Arbeitszeugnis ein anderes Datum tragen als den Beendigungszeitraum des Arbeitsverhältnisses? Hierzu entschied jetzt das Landesarbeitsgericht (LAG) Köln. Warum? Ein Arbeitszeugnis, das ein anderes Datum als den Beendigungszeitpunkt des Arbeitsverhältnisses trägt, könnte darauf hindeuten, dass das Arbeitsverhältnis nicht einvernehmlich beendet wurde. Verständlicherweise möchten Arbeitnehmer diesen Eindruck vermeiden. Aber: Es bleibt beim Grundsatz, dass das Zeugnis das Datum zu tragen muss und tragen darf, das dem Tag der tatsächlichen Ausfertigung entspricht. - [Ausgabe 02/2026](https://ludwig-callies.com/ausgabe-02-2026/): Das Landesarbeitsgericht (LAG) Niedersachsen hat die Berufung in einem Verfahren eines Fahrers gegen das Land Niedersachsen zurückgewiesen. - [Ausgabe 01/2026](https://ludwig-callies.com/ausgabe-01-2026/): | Das Landesarbeitsgericht (LAG) Köln hat die Berufung der Beklagten gegen die Entscheidung des Arbeitsgerichts (ArbG) Bonn, mit der das Arbeitsverhältnis der klagenden Arbeitnehmerin gegen Zahlung einer Abfindung in Höhe von 70.000 aufgelöst wurde, größtenteils zurückgewiesen und die Höhe der Abfindungssumme wegen einer geringfügig abweichenden Berechnungsweise auf 68.153,80 Euro festgesetzt. | - [Ausgabe 12/2025](https://ludwig-callies.com/ausgabe-12-2025/): | Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat die Berufung eines Hauptfeldwebels zurückgewiesen. Der Soldat hatte im Dezember 2021 einen Befehl zur Wahrnehmung eines Impftermins gegen COVID-19 verweigert und wurde wegen Gehorsamsverweigerung strafrechtlich verurteilt. In einem Personalgespräch im Oktober 2022 mit dem Kommandeur seines Bataillons erklärte er sinngemäß, dass sein Vertrauen in den Staat und die militärische Führung derart gestört sei, dass er sich an seinen Treueeid nicht mehr gebunden fühle und auch einem etwaigen Marschbefehl im Rahmen einer NATO-Verpflichtung nicht Folge leisten würde. Infolgedessen wurde der Hauptfeldwebel vorläufig vom Dienst suspendiert. Im Disziplinarverfahren ordnete das Truppendienstgericht seine Entfernung aus dem Dienst an. | - [Ausgabe 11/2025](https://ludwig-callies.com/ausgabe-11-2025/): | Diese Frage musste das Landesarbeitsgericht (LAG) Düsseldorf klären. Es neigte dazu, sie negativ zu beantworten. Die Parteien haben sich daraufhin entsprechend einem Vorschlag es Gerichts verglichen. | - [Ausgabe 10/2025](https://ludwig-callies.com/ausgabe-10-2025/): | Es ist Sache des Arbeitgebers, zu entscheiden, wie er auf Konfliktlagen reagieren will. Liegt in Gestalt einer Konfliktlage ein hinreichender Anlass vor und ist eine vom Direktionsrecht umfasste Maßnahme geeignet, der Konfliktlage abzuhelfen, ist grundsätzlich ein anerkennenswertes Interesse gegeben, diese Maßnahme zu ergreifen. Der Arbeitgeber verletzt seinen Ermessensspielraum erst, wenn er sich bei der Konfliktlösung von offensichtlich sachfremden Erwägungen leiten lässt. So hat es das Landesarbeitsgericht (LAG) Köln entschieden. | - [Ausgabe 09/2025](https://ludwig-callies.com/ausgabe-09-2025/): | Wenn ein Arbeitnehmer sich beim Kaffeetrinken verschluckt und infolgedessen stürzt, kann das im Einzelfall einen Arbeitsunfall darstellen. Das hat das Landessozialgericht (LSG) Sachsen-Anhalt entschieden. | - [Ausgabe 08/2025](https://ludwig-callies.com/ausgabe-08-2025/): | Ein Bewerber um die Einstellung in den mittleren Polizeivollzugdienst kann verlangen, nicht wegen eines genetisch bedingten erhöhten Thromboserisikos vom Bewerbungsverfahren der Bundespolizei ausgeschlossen zu werden. Bei der beim Kläger diagnostizierten sog. Faktor-V-Leiden-Mutation handelt es sich um einen angeborenen Gendefekt, bei dem es zu Störungen der Blutgerinnung kommt und der mit einem erhöhten Thromboserisiko einhergeht. Die Entscheidung der Bundespolizeiakademie, die Bewerbung des Klägers um die Einstellung in den mittleren Polizeivollzugsdienst im Jahr 2023 aufgrund fehlender gesundheitlicher Eignung nicht zu berücksichtigen, hatte vor dem Verwaltungsgericht (VG) Aachen keinen Bestand. Über die Bewerbung des Klägers muss unter Beachtung der Rechtsauffassung des Gerichts erneut entschieden werden. | - [Ausgabe 07/2025](https://ludwig-callies.com/ausgabe-07-2025/): | Verstößt der Arbeitgeber schuldhaft gegen seine arbeitsvertragliche Verpflichtung, dem Arbeitnehmer rechtzeitig für eine Zielperiode Ziele vorzugeben, an deren Erreichen die Zahlung einer variablen Vergütung geknüpft ist (Zielvorgabe), löst dies grundsätzlich einen Anspruch des Arbeitnehmers auf Schadenersatz statt der Leistung aus. Voraussetzung: Eine nachträgliche Zielvorgabe kann ihre Motivations- und Anreizfunktion nicht mehr erfüllen. So hat es das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschieden. | - [Ausgabe 06/2025](https://ludwig-callies.com/ausgabe-06-2025/): | Das Verwaltungsgericht (VG) Aachen hat die Klage eines Realschullehrers auf Berücksichtigung von Vordienstzeiten bei der Festsetzung von Erfahrungsstufen und mithin auf eine höhere Besoldung abgewiesen. | - [Ausgabe 05/2025](https://ludwig-callies.com/ausgabe-05-2025/): | Zu den Dienstpflichten eines Beamten zählt, Besoldungsmitteilungen bei wesentlichen Änderungen der dienstlichen oder persönlichen Verhältnisse auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Pflichtverletzungen sind jedoch nur bei Vorsatz disziplinarwürdig. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) entschieden. | - [Ausgabe 04/2025](https://ludwig-callies.com/ausgabe-04-2025/): | Das Arbeitsgericht (ArbG) Berlin hat die ordentliche Kündigung eines Straßenbahnfahrers, der in einer privaten Facebook-Gruppe einen von ihm verfassten Beitrag mit einer Fotomontage versehen hatte, für wirksam angesehen. Hierin liege eine Bedrohung von Kollegen, die sich bei der Gewerkschaft Verdi engagieren. Zugleich werde der Betriebsfrieden konkret und nachhaltig gestört. Bei der öffentlich-rechtlichen Arbeitgeberin handelt es sich um den bundesweit größten Betreiber öffentlichen Personennahverkehrs. | - [Ausgabe 03/2025](https://ludwig-callies.com/ausgabe-03-2025/): | Der Arbeitgeber muss dem Arbeitnehmer nach der Gewerbeordnung (hier: § 108 Abs. 1 S. 1 GewO) bei Zahlung des Arbeitsentgelts eine Abrechnung in Textform erteilen. Diese Verpflichtung kann er grundsätzlich auch dadurch erfüllen, dass er die Abrechnung als elektronisches Dokument zum Abruf in ein passwortgeschütztes digitales Mitarbeiterpostfach einstellt. So hat es jetzt das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschieden. | - [Ausgabe 02/2025](https://ludwig-callies.com/ausgabe-02-2025/): | Besteht gegen eine konkurrierende Firma im Rahmen eines einstweiligen Verfügungsverfahrens ein Anspruch auf Unterlassung der Abwerbung von Mitarbeitern? Diese Frage hat das Landgericht (LG) Koblenz beantwortet. | - [Ausgabe 01/2025](https://ludwig-callies.com/ausgabe-01-2025/): | 2023 hat die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) die bisherige papiergebundene Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) abgelöst. Zum 1.1.25 ist das eAU-Verfahren weiterentwickelt worden. Es gibt folgende Neuerungen: | - [Ausgabe 12/2024](https://ludwig-callies.com/ausgabe-12-2024/): | Maßgeblich für die Bestimmung der ruhegehaltfähigen Dienstzeit ist die im Bescheid über die Bewilligung von Teilzeitbeschäftigung festgesetzte Teilzeitquote. Verrichtet der Beamte über die Teilzeitquote hinaus Dienst, um diese Zeit auf einem Lebensarbeitszeitkonto etwa zur Ermöglichung der Altersteilzeit anzusparen, führt dies im Fall der Unmöglichkeit der Inanspruchnahme der „erdienten“ Freistellung grundsätzlich nicht zur versorgungsrechtlichen Berücksichtigung. Dies gilt jedenfalls, wenn die Unmöglichkeit darauf zurückgeht, dass sich der Beamte später freiwillig für ein anderes Vorruhestandsmodell entschieden hat. So hat es das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) entschieden. | - [Ausgabe 11/2024](https://ludwig-callies.com/ausgabe-11-2024/): | Weniger Bürokratie, mehr Transparenz und Bürgerfreundlichkeit: Mit diesen Zielen will die Bundesregierung die Arbeitsförderung und die Arbeitslosenversicherung modernisieren. Dazu hat sie nun einen umfangreichen Entwurf (20/12779) eines Gesetzes zur Modernisierung der Arbeitslosenversicherung und Arbeitsförderung (SGB-III-Modernisierungsgesetz) vorgelegt. | - [Ausgabe 10/2024](https://ludwig-callies.com/ausgabe-10-2024/): | Die unterlassene Aufnahme einer Arbeit ist kein sozialwidriges Verhalten, wenn das Jobcenter den Betroffenen „allein lässt“ und nicht die nötige Hilfe leistet. Das hat das Landessozialgericht (LSG) Niedersachsen-Bremen entschieden. | - [Ausgabe 09/2024](https://ludwig-callies.com/ausgabe-09-2024/): | In einem Fall vor dem Arbeitsgericht (ArbG) Düsseldorf ging es im Wesentlichen um angeblich unangemessene Äußerungen des Arbeitnehmers gegenüber Kollegen über Mitarbeitern. Die daraufhin vom Arbeitgeber ausgesprochene Abmahnung hatte keinen Bestand, weil sie zu unbestimmt war. | - [Ausgabe 08/2024](https://ludwig-callies.com/ausgabe-08-2024/): | Das Oberverwaltungsgericht (OVG) NRW hat entschieden: Eine Entschädigung wegen Verstoßes gegen das Allgemeine Gleichstellungsgesetz (AGG) scheidet aus, wenn der Bewerber eine klassische kaufmännische Ausbildung hat, die nicht mit der Laufbahn des mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienstes (Bundeswehrverwaltung) vergleichbar ist. Hat der Bewerber später nicht entsprechend seiner Qualifikation gearbeitet, sammelt er auch keine Zeiten „hauptberuflicher Tätigkeit“. | - [Ausgabe 07/2024](https://ludwig-callies.com/ausgabe-07-2024/): | Das Verwaltungsgericht (VG) Koblenz hat die Entlassung eines Polizeikommissars aus dem Beamtenverhältnis auf Probe für rechtmäßig erklärt. | - [Ausgabe 06/2024](https://ludwig-callies.com/ausgabe-06-2024/): | Das Arbeitsgericht (ArbG) Köln hat entschieden, dass die Kündigung eines Schwerbehinderten in den ersten sechs Monaten des Arbeitsverhältnisses diskriminierend im Sinne des Sozialgesetzbuchs IX (hier: § 164 Abs. 2 SGB IX) ist. Sie kann damit unwirksam sein, wenn der Arbeitgeber das Präventionsverfahren nach dem Sozialgesetzbuch (§ 167 Abs. 1 SGB IX) nicht durchgeführt hat. | - [Ausgabe 05/2024](https://ludwig-callies.com/ausgabe-05-2024/): | Nach dem Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) haben Betriebsräte Anspruch auf für die Betriebsratsarbeit erforderlichen Schulungen, deren Kosten der Arbeitgeber tragen muss. Davon können Übernachtungs- und Verpflegungskosten für ein auswärtiges Präsenzseminar auch dann erfasst sein, wenn derselbe Schulungsträger ein inhaltsgleiches Webinar anbietet. So entschied es das Bundesarbeitsgericht (BAG). | - [Ausgabe 04/2024](https://ludwig-callies.com/ausgabe-04-2024/): | Der Beweiswert von (Folge-)Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen kann erschüttert sein, wenn der arbeitsunfähige Arbeitnehmer nach Zugang der Kündigung eine oder mehrere Folgebescheinigungen vorlegt, die passgenau die Dauer der Kündigungsfrist umfassen, und er unmittelbar nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses eine neue Beschäftigung aufnimmt. Das hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) nun klargestellt. | - [Ausgabe 03/2024](https://ludwig-callies.com/ausgabe-03-2024/): | Wenn im Berufszweig des Arbeitgebers üblicherweise im geschäftlichen Verkehr Firmenbögen bzw. Briefköpfe verwandt werden und er einen solchen besitzt und benutzt, ist ein Zeugnis nicht ordnungsgemäß ausgestellt, wenn es nur mit einer Unterschrift des Geschäftsführers versehen ist. So entschied das Landesarbeitsgericht (LAG) Berlin-Brandenburg. | - [Ausgabe 02/2024](https://ludwig-callies.com/ausgabe-02-2024/): | Nach einer beendeten Weihnachtsfeier fand ein Trinkgelage in den Räumlichkeiten der Arbeitgeberin statt. Die Folge: Arbeitnehmer und Arbeitnehmerin haben sich jetzt vor dem Landesarbeitsgericht (LAG) Düsseldorf auf dessen Vorschlag auf eine Beendigung ihres Arbeitsverhältnisses geeinigt. | - [Ausgabe 01/2024](https://ludwig-callies.com/ausgabe-01-2024/): | Das Arbeitsgericht (ArbG) Berlin hat entschieden: Ein Arzt hat während des behördlich angeordneten Ruhens seiner Approbation keinen Anspruch auf Vergütung und ist zur Rückzahlung bereits geleisteter Vergütung verpflichtet. | - [Ausgabe 12/2023](https://ludwig-callies.com/ausgabe-12-2023/): | Schwimmen im Rhein während einer Firmenfeier ist wegen der potenziellen Eigen- und Fremdgefährdung eine Verletzung arbeitsvertraglicher Pflichten. So sieht es das Landesarbeitsgericht (LAG) Düsseldorf. | - [Ausgabe 11/2023](https://ludwig-callies.com/ausgabe-11-2023/): | Auch auf einer betrieblichen Weihnachtsfeier gibt es keinen Freifahrtschein für sexuell belästigende Äußerungen gegenüber Kolleginnen. Es handelt sich um Verletzungen der vertraglichen Pflichten des Arbeitnehmers, die eine außerordentliche Kündigung des Arbeitsverhältnisses grundsätzlich rechtfertigen können. Eine Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses auch nur bis zum Ablauf der Kündigungsfrist kann dem Arbeitgeber unzumutbar sein. Dies hat das Arbeitsgericht (ArbG) Elmshorn entschieden. | - [Ausgabe 10/2023](https://ludwig-callies.com/ausgabe-10-2023/): | Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat entschieden: Das verfassungsrechtlich gewährleistete Selbstbestimmungsrecht von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften kann nur von einem Verein in Anspruch genommen werden, der ein hinreichendes Maß an religiöser Systembildung und Weltdeutung aufweist. Andernfalls ist es ihm verwehrt, mit seinen Mitgliedern zu vereinbaren, außerhalb eines Arbeitsverhältnisses fremdbestimmte, weisungsgebundene Arbeit in persönlicher Abhängigkeit zu leisten, sofern diese nicht ähnlich einem Arbeitnehmer sozial geschützt sind. | - [Ausgabe 09/2023](https://ludwig-callies.com/ausgabe-09-2023/): | Ein Möbelvertrieb, der seine Produkte ausschließlich im Internet anbietet, darf Arbeitnehmer im Kundenservice in Deutschland an Sonn- und Feiertagen nicht beschäftigen. Das hat das Verwaltungsgericht (VG) Berlin entschieden. | - [Ausgabe 08/2023](https://ludwig-callies.com/ausgabe-08-2023/): | Auch, wenn Arbeitsleistungen in Vereinen aufgrund einer mitgliedschaftlichen Verpflichtung erbracht werden, dürfen arbeitsrechtliche Schutzbestimmungen nicht umgangen werden. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Schleswig-Holstein klargestellt. | - [Ausgabe 07/2023](https://ludwig-callies.com/1352-2/): | Der gesetzliche Anspruch eines Arbeitnehmers gegen den Arbeitgeber, nicht genommenen Urlaub nach der Beendigung des Arbeitsverhältnisses abzugelten, unterliegt der Verjährung. Die dreijährige Verjährungsfrist beginnt in der Regel mit dem Ende des Jahres, in dem der Arbeitnehmer aus dem Arbeitsverhältnis ausscheidet. Endete das Arbeitsverhältnis vor der Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Union (EuGH) vom 6.11.2018 und war es dem Arbeitnehmer nicht zumutbar, Klage auf Abgeltung zu erheben, konnte die Verjährungsfrist nicht vor dem Ende des Jahres 2018 beginnen. | - [Ausgabe 06/2023](https://ludwig-callies.com/ausgabe-06-2023/): | Geringfügig Beschäftigte, die in Bezug auf Umfang und Lage der Arbeitszeit keinen Weisungen des Arbeitgebers unterliegen, jedoch unverbindliche Wünsche anmelden können, dürfen bei gleicher Qualifikation für die identische Tätigkeit keine geringere Stundenvergütung erhalten als vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer, die durch den Arbeitgeber verbindlich zur Arbeit eingeteilt werden. So entschied es nun das Bundesarbeitsgericht (BAG). | - [Ausgabe 05/2023](https://ludwig-callies.com/ausgabe-05-2023/): | Kommt es während einer Betriebsfahrt zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung mit einem anderen Verkehrsteilnehmer, weil dieser sich beleidigend verhält, stellen die daraus resultierenden Verletzungen keinen Arbeitsunfall dar. Das hat jetzt das Sozialgericht (SG) Berlin klargestellt. | - [Ausgabe 04/2023](https://ludwig-callies.com/ausgabe-04-2023/): | Wird eine abhängige Beschäftigung zwecks Wiederaufnahme einer pandemiebedingt aufgegebenen Selbstständigkeit gekündigt, liegt zumindest ein Härtefall vor. Dies hat das Landessozialgericht (LSG) Nordrhein-Westfalen jetzt entschieden. | - [Ausgabe 03/2023](https://ludwig-callies.com/ausgabe-03-2023/): | Meldet sich eine Arbeitnehmerin bei ihrem Arbeitgeber für zwei Tage krank und nimmt an einer „Wild Night Ibiza Party“ teil, ist von einer vorgetäuschten Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Eine fristlose Kündigung kann dann laut dem Arbeitsgericht (ArbG) Siegburg gerechtfertigt sein. | - [Ausgabe 02/2023](https://ludwig-callies.com/ausgabe-02-2023/): | Ein 38-jähriger Beamter einer Justizvollzugsanstalt (JVA), der wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zuvor vom Strafgericht rechtskräftig zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde, ist aus dem Dienst zu entfernen. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht (OVG) Rheinland-Pfalz in Koblenz und betonte dabei auch eine abschreckende Wirkung seines Urteils. | - [Ausgabe 01/2023](https://ludwig-callies.com/ausgabe-01-2023/): | Ist der Arbeitnehmer länger als sechs Wochen arbeitsunfähig, reicht die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) nicht aus, um automatisch eine Entgeltfortzahlung zu bekommen. Es darf keine Fortsetzungserkrankung vorliegen, was der Arbeitnehmer beweisen muss. Das entschied das Landesarbeitsgericht (LAG) Hessen. | - [Ausgabe 12/2022](https://ludwig-callies.com/ausgabe-12-2022/): | Bei einer vorübergehenden Arbeitnehmerüberlassung kann in einem Tarifvertrag der Tarifvertragsparteien der Einsatzbranche abweichend von der gesetzlich zulässigen Dauer von 18 Monaten eine andere Überlassungshöchstdauer vereinbart werden. Diese ist auch für den überlassenen Arbeitnehmer und dessen Arbeitgeber (Verleiher) unabhängig von deren Tarifgebundenheit maßgebend. So entschied es nun das Bundesarbeitsgericht (BAG). | - [Ausgabe 11/2022](https://ludwig-callies.com/ausgabe-11-2022/): | Das Landesarbeitsgericht (LAG) Berlin-Brandenburg hat entschieden: Bei der Berechnung des Urlaubsanspruchs nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) sind Freischichten nicht zu berücksichtigen, wenn diese bei Fälligkeit des Urlaubsanspruchs zu Beginn des Kalenderjahrs nicht dienstplanmäßig feststehen. | - [Ausgabe 10/2022](https://ludwig-callies.com/ausgabe-10-2022/): | In der Insolvenz des Arbeitgebers besteht kein Wiedereinstellungsanspruch des Arbeitnehmers. Ist ein solcher Anspruch vor Insolvenzeröffnung bereits gegenüber entstanden, erlischt er mit Insolvenzeröffnung. Die Insolvenzordnung bindet den Insolvenzverwalter nur an bereits vom Schuldner begründete Arbeitsverhältnisse, kennt jedoch keinen Kontrahierungszwang des Insolvenzverwalters, also keine Pflicht, Verträge einzugehen. Einen solchen Zwang kann nur der Gesetzgeber anordnen. So entschied es aktuell das Bundesarbeitsgericht (BAG). | - [Ausgabe 09/2022](https://ludwig-callies.com/ausgabe-09-2022/): | Für eine wirksame Befristung eines Arbeitsvertrags reicht eine eingescannte Unterschrift nicht aus. Dies gilt auch dann, wenn der Arbeitsvertrag nur für einige wenige Tage geschlossen worden ist. So hat es das Landesarbeitsgericht (LAG) Berlin-Brandenburg entschieden. | - [Ausgabe 08/2022](https://ludwig-callies.com/ausgabe-08-22/): | Die Stadt Iserlohn hat keinen Anspruch auf Rückzahlung einer Abfindung in Höhe von rund 265.000 Euro, die sie einem Verwaltungsangestellten im Rahmen eines Aufhebungsvertrags zugesagt und später auch gezahlt hat. Das hat das Landesarbeitsgericht (LAG) Hamm entschieden. | - [Ausgabe 07/2022](https://ludwig-callies.com/ausgabe-07-2022/): | Arbeitnehmer dürfen ihre Vorgesetzten nicht heimlich aufnehmen. Dies hat aber nicht immer eine wirksame Kündigung zur Folge. So entschied es das Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz. | ## Seiten - [Erklärung zur Barrierefreiheit](https://ludwig-callies.com/barrierefreiheit/): Wir (Anwaltssozietät Ludwig & Callies) als Websitebetreiber sind bemüht, die Website in Einklang mit den einschlägigen Vorschriften zur Barrierefreiheit zu gestalten. Für uns gelten folgende Rechtsvorschriften: - [Widerrufsbelehrung für Verbraucher](https://ludwig-callies.com/forderungseinzug/widerrufsbelehrung/): Sie haben das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns, der Anwaltssozietät Ludwig & Callies, Gabelsbergerstr. 16, 59069 Hamm, Tel: 02385/ 93 60 0, Fax: 02385/ 93 60-60, E-Mail: kanzlei@ludwig-callies.com, mittels einer eindeutigen Erklärung, z. 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Die Synergieeffekte unserer verzahnt arbeitenden Mahn-, Rechts- und Zwangsvollstreckungsabteilungen kommen lhnen zu Gute. Die Erfahrung zeigt, dass Schuldner sich regelmäßig von Anwaltsbriefen stärker beeindrucken lassen, als wenn Gläubiger oder lnkassogesellschaften entsprechende Schreiben selbst aufsetzen. Ein Jahresbeitrag oder vergleichbare leistungsunabhängige Kosten fallen bei uns nicht an. - [Unfallmeldung](https://ludwig-callies.com/unfallmeldung/): Hier können Sie direkt und unkompliziert Ihre Schadensmeldung abgeben. ## Anwälte - [Wolfgang Lürbke](https://ludwig-callies.com/anwalt/wolfgang-luerbke/): Herr Lürbke ist seit 1996 als Rechtsanwalt zugelassen und war zunächst als Rechtsanwalt in einer zivilrechtlich ausgerichteten Kanzlei in Soest tätig , in der er sich schwerpunktmäßig mit dem Arbeits- und Familienrecht befasst hat. Ergänzend wurde er regelmäßig als Notarvertreter bestellt und war hierbei überwiegend auf dem Gebiet des Immobilienrechts tätig. Die Anwaltssozietät Ludwig & Callies konnte Herrn Lürbke zu Beginn des Jahres 2000 als Mitarbeiter gewinnen. - [Sascha Rettenmayr](https://ludwig-callies.com/anwalt/sascha-rettenmayr/): Herr Rettenmayr war nach Abschluss seiner juristischen Ausbildung zunächst als Assessor in einer Anwaltskanzlei im Münsterland tätig, bevor er im Jahre 2005 für die Sozietät Ludwig & Callies gewonnen werden konnte. - [Michael Callies](https://ludwig-callies.com/anwalt/michael-callies/): Herr Callies absolvierte sein Referendariat im Bezirk des Oberlandesgerichts Hamm und ist bereits im Rahmen seiner Ausbildung für die Kanzlei tätig gewesen. Durch Soziierung mit Herrn Ludwig ist die jetzige Anwaltssozietät Ludwig & Callies im Juli 1993 entstanden. Herr Callies ist seit 1993 als Rechtsanwalt zugelassen. - [Johannes Pohlmann](https://ludwig-callies.com/anwalt/johannes-pohlmann/): Herr Pohlmann absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Redakteur beim Westfälischen Anzeiger in Hamm und war auch während seines Studiums in Erlangen als Mitarbeiter für eine lokale Tageszeitung tätig. - [Ingo Gerdes](https://ludwig-callies.com/anwalt/ingo-gerdes/): Herr Gerdes ist seit seiner Zulassung als Rechtsanwalt im Jahre 1997 für unsere Anwaltssozietät tätig sowie seit 2002 beim Oberlandesgericht Hamm zugelassen. - [Harald Schauder](https://ludwig-callies.com/anwalt/harald-schauder/): Herr Schauder absolvierte sein Studium der Rechtswissenschaft an der Universitätin Münster im Jahre 1989 und ist seit seiner Zulassung als Rechtsanwalt tätig. - [Gunhild Schreier](https://ludwig-callies.com/anwalt/gunhild-schreier/): Frau Schreier ist nach Abschluss ihrer juristischen Ausbildung über fünf Jahre als Wirtschaftsjuristin tätig gewesen. Sie war zunächst in der Energiewirtschaft beschäftigt – im Rahmen dieser Tätigkeit war sie bereits als Referentin mit der Durchführung betrieblicher Weiterbildungsveranstaltungen beauftragt. Im Anschluss hieran setzte sie ihre Tätigkeit als Leiterin der Rechtsabteilung in einem mittelständischen Handelsunternehmen fort und arbeitet seit 2002 für die Anwaltssozietät Ludwig & Callies. - [Bernd Petzmeyer](https://ludwig-callies.com/anwalt/bernd-petzmeyer/): Herr Petzmeyer hat während seines Studiums in Rostock und Münster sowie im Referendariat am Landgericht Essen ein besonderes Interesse für wirtschaftliche Zusammenhänge entwickelt. - [Rüdiger Ludwig](https://ludwig-callies.com/anwalt/ruediger-ludwig/): Herr Ludwig war nach Abschluss seiner juristischen Ausbildung Geschäftsführer eines bundesweit tätigen Inkassounternehmens in Hamm. 1989 gründete er die Kanzlei Ludwig und ist seitdem als Rechtsanwalt tätig. Seit 2013 ist Rechtsanwalt Ludwig auch Mediator. ## Karriere - [Rechtsanwaltsfachangestellter (m/w/d)](https://ludwig-callies.com/karriere/rechtsanwaltsfachangestellter-m-w-d/): Seit fast 30 Jahren steht die Anwaltssozietät Ludwig & Callies für einen schnellen und effizienten Service, der den Mandanten in den Mittelpunkt stellt. Unser Erfolg spiegelt sich im raschen Wachstum wider – derzeit beschäftigen wir 9 Rechtsanwälte sowie weitere hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit fundiertem Fachwissen und modernster EDV garantieren wir eine zuverlässige und praxisnahe Betreuung in nahezu allen Fragen des Zivilrechts sowie darüber hinaus. - [Rechtsanwalt (m/w/d)](https://ludwig-callies.com/karriere/rechtsanwalt-m-w-d/): Seit 1993 steht die Anwaltssozietät Ludwig & Callies für einen schnellen und effizienten Service, der den Mandanten in den Mittelpunkt stellt. Unser Erfolg spiegelt sich im raschen Wachstum wider – derzeit beschäftigen wir 9 Rechtsanwälte sowie weitere hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit fundiertem Fachwissen und modernster EDV garantieren wir eine zuverlässige und praxisnahe Betreuung in nahezu allen Fragen des Zivilrechts sowie darüber hinaus. Dabei arbeiten wir stets unter dem Leitgedanken der Kosteneffizienz. - [Auszubildender (m/w/d) zum Rechtsanwaltsfachangestellten](https://ludwig-callies.com/karriere/auszubildender-m-w-d-zum-rechtsanwaltsfachangestellten/): Wir warten auf Sie!